Erfolgsgeschichte
Europa-Park

Logo Europa-Park

Kunde

Europa-Park

Branche

Tourismus, Sport & Kultur

Unternehmensgröße

Konzern

Land

Deutschland

Mehr Zeit für die spaßigen Dinge.
Eine elektronische Fachanlage schützt die Wertsachen der Besucher.

Der Europa-Park in Rust ist der zweit besucherstärkste Freizeitpark Europas und ist zum sechsten Mal in Folge zum besten Freizeitpark der Welt gewählt worden. Auf einer Gesamtfläche von rund 950.000 m² werden in 18 Themenbereichen über 100 Fahrgeschäfte und mehrere Shows geboten. Zum Park gehören ebenfalls sechs Hotels, ein Kino und ein Konferenzzentrum. In der Hauptsaison empfängt der Europapark 5000 Besucher täglich.

Eine elektronische Objektverwaltung sorgt hier für die geregelte Zwischenlagerung von Wertsachen bei Besuch einer Achterbahn. Technisch und optisch ist die Sonderanfertigung vollkommen in das Thema der Attraktion integriert.

Verwendete Produkte:

Fachanlage als Wandmontage

Fachanlagen

ecos webman


Herausforderung

Die Achterbahn „Arthur und die Minimoys“ ist als weltweit innovativstes Fahrsystem von der TEA ausgezeichnet worden: Der Inverted Power Coaster weist eine 360-Grad-Drehung und variable Geschwindigkeit auf.

Dementsprechend hängen die Gondeln unter den Wägen und werden während der Fahrt in bestimmte Positionen gedreht. Da kann es schnell passieren, dass Habseligkeiten der Gäste herausgeschleudert werden, was zu Verletzungen und Sachschäden führen kann. Um das zu vermeiden, hat der Europapark nach einer Lösung gesucht, mit welcher die Taschen der Besucher einfach und sicher zwischengelagert werden können.

Die besondere Herausforderung hier sind die getrennten Ein- und Ausstiegsbereiche der Bahn. Es wurde eine einfach zu bedienende elektronische Objektverwaltungsanlage benötigt, in die auf der Vorderseite Wertsachen hinein – und auf der Rückseite wieder herausgenommen werden können. 


Unsere Lösung

Unsere Lösung ist eine elektronische Fachanlage mit 138 ecos depot L-2/3 – Schließfächern, an der einige individuelle Anpassungen für den Europa-Park vorgenommen wurden.

So sind die ecos depots, die üblicherweise nur auf der Frontseite Türen haben, als Durchreichefächer gebaut.  Das bedeutet, dass das Fach sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite geöffnet werden kann. So fungiert jedes ecos depot als Schleuse für die Taschen, Smartphones und Geldbörsen der Besucher.

Zudem wurde die Fachanlage vollends in das Thema des Fahrgeschäft integriert: Die Grundfarbe wurde der Umgebung angepasst und mit einigen zum Thema passenden Bemalungen versehen. Das Standsystem passt sich einwandfrei in die Attraktion ein.

Diese Lösung hat den Vorteil, dass im Vergleich zu üblichen Ablageflächen in Achterbahnen die Gegenstände in den Schließfächern verschlossen gelagert werden und nur der berechtigten Person zur Verfügung stehen. So kann sich der Ablageort auch weiter entfernt vom Einstieg der Achterbahn befinden.

Obwohl durch die elektronische Objektverwaltung ein erhöhter Sicherheitsstandard eingeführt würde, kam dank der einfachen Bedienung keine weitere Komplexität hinzu. Der tägliche Ablauf ist wie folgt:

Bei Ankunft des Besuchers im Fahrgeschäft scannt er seine Eintrittskarte an einem der 4 eingebauten QR-Code Scanner

Anschließend wird per Zufallsprinzip ein verfügbares elektronisches Schließfach geöffnet…

..in welches der Gast seine Wertgegenstände hereinlegt.

Nach der Fahrt kommt er auf der anderen Seite heraus und scannt dort erneut, um seine Sachen zu entnehmen.

Ergebnis

Die elektronische Fachanlage mit Schleusenfunktion erfüllt das Ziel, sowohl Einfachheit als auch Sicherheit zu vereinen. Heute fällt einem Besucher bei flüchtiger Betrachtung der technische Aspekt der Wertgegenstandsverwaltung nicht auf. Dies ist auch so gewollt, damit Gäste die „Realität“ für einen Moment lang hinter sich lassen können.

Ob elektronische Objektverwaltung im großen Stil oder Schlüsselverwaltungssysteme, ecos systems unterstützt seine Kunden seit jeher mit besonderen Aufgabenstellungen und Sonderanfertigungen.

Kennzahlen

2014

Inbetriebnahme

5.000

Gepäckstücke täglich

1.500

Personen pro Stunde